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Zwischennutzung auf der Indu-Brache

 

Am 27. Januar trafen sich viele Interessierte zum ersten Brachentreffen. Ziel ist es die Brache an der Industriestrasse zu beleben und Ideen und Projekte auszuprobieren. Hühner, Wildbienen, Kerzenfabrik, Bierbrauerei, Pop-Up-Ateliers in Oldtimer-Wohnwagen, Brunnen, Gemeinschaftsgärtnern, Labyrinth, Gastronomie, und so weiter! Ideen gibt es schon viele! Wir sind sehr gespannt auf die neuen kreativen Nutzungen.

In diesem Artikel von zentralplus könnt ihr mehr vom ersten Brachentreffen erfahren.

Weiter Information findet ihr hier.

1. Stufe des Projektwettbewerbs Entwicklung Areal Industriestrasse

13 Architekturbüros für zweite Wettbewerbsstufe ausgewählt

Der Projektwettbewerb hat mit der Einladung von 25 Büros aus der Zentralschweiz, der Schweiz und dem Ausland im Sommer 2017 gestartet. 21 Büro haben zugesagt, am speziellen Präqualifikationsverfahren teilzunehmen. Mit einer Idee für den Ort Industriestrasse galt es sinnbildlich die Haltung gegenüber der Aufgabenstellung darzulegen.

Den Architekturbüros bot sich ein Zeitfenster von 20 Minuten, um ihre Idee zu präsentieren und den Diskurs mit dem Preisgericht und den Experten zu führen. Die lockere Atmosphäre und Vielfältigkeit der Beiträge trugen dazu bei, dass sich beim Preisgericht und den Experten bis am Schluss keine Ermüdungserscheinungen zeigten. Sie zeugten von Inspiration, Engagement und Begeisterung für den Ort und die Aufgabe. Es wurden Intuitionen in Form von Ideen, aber zum Teil auch bereits Ansätze für Bebauungskonzepte präsentiert. Insgesamt waren die Qualität, die Vielfalt und der Aufwand der präsentierten Beiträge überwältigend.

Am folgenden Tag haben sich das Preisgericht sowie Experten nach einer intensiven Auseinandersetzung mit den Beiträgen dazu entschieden, 13 Büros zur zweiten Stufe einzuladen.

In einem Resümee über das spezielle Verfahren der Präqualifikationsstufe befand das Preisgericht, dass sich der Aufwand sowie die Aufgabenstellung bewährt haben. Es bot die Möglichkeit zu einem differenzierten Diskurs über die Identität und den Umgang mit dem Ort anhand der präsentierten Beiträge. Man war mehrheitlich der Meinung, dass die Auswahl der Büros bei einer klassischen Präqualifikation über Referenzobjekte und Bürodaten anders ausgefallen wären. Auch den Büros bot der Einstieg über eine erste Idee für den Ort einen freien und von Sachzwängen unbelasteten Einstieg in die Aufgabe.

Die Teams haben nun bis Mitte März 2018 Zeit, um ein Projekt auszuarbeiten. Ende April/Anfangs Mai erfolgt dann die halböffentliche Jurierung, an der interessierte Kreise mit Bezug zur Industriestrasse eingeladen sind teilzunehmen, um einen Einblick in den Jurierungsprozess zu erhalten.

Weitere Informationen und die ausgewählten Büros findet ihr hier: Medienmitteilung Kooperation Industriestrasse

Architekturwettbewerb Industriestrasse ist gestartet

Ein aussergewöhnliches Wettbewerbsverfahren mit einem zweistufiger Projektwettbewerb auf Einladung

Die Ausgangslage und Aufgabenstellung des Projekts Industriestrasse sind speziell. Dies zeigt sich in der Auftraggeberin, bestehend aus fünf Genossenschaften, der Prüfung der städtebaulich verträglichen Dichte sowie der Beurteilung zweier Disziplinen (Städtebau/Aussenraum und Gebäudetypologien). Das Ziel des Wettbewerbs ist es, Projektvorschläge für eine innovative, exemplarische, kosteneffiziente und gemeinschaftsfördernde Überbauung in Holzbauweise nach den Vorgaben der 2000-Watt-Gesellschaft zu erhalten.
In einem internen Auswahlverfahren wurden für die 1. Stufe 21 Teams nominiert, die eingeladen sind, eine Idee zum Ort zu erarbeiten und dem Preisgericht in einer kurzen Präsentation darzulegen.
Die 1. Stufe soll den angefragten Planerbüros die Möglichkeit bieten, ihr Interesse an der anspruchsvollen Aufgabe und ihre Intuition zur Aufgabenlösung mit der Darstellung oder Formulierung von einer Idee zum Ort Industriestrasse darzulegen. Dies ermöglicht auch Planerbüros, die keine Referenzen zu ähnlich gelagerten Projekten vorweisen können, ihre Befähigung unter Beweis zu stellen. Das Preisgericht wählt aus der 1. Stufe 10 bis 12 Teams aus, die zur 2. Stufe des Wettbewerbsverfahrens eingeladen werden. In der 2. Stufe haben die ausgewählten Teams Vorschläge für ein städtebauliches Bebauungskonzept und anderseits Gebäudetypologien in Holzbauweise (Hybridbau möglich) für die einzelnen Genossenschaften zu erarbeiten. Zusätzlich zum Städtebauentwurf auf der Basis einer ÜZ von 0.46 soll eine Variante im Situationsplan und Modell mit einer höheren, frei wählbaren ÜZ im Mst. 1:500 aufgezeigt werden.

Die Sieger des Wettbewerbs werden im Frühjahr 2018 bekannt gegeben.

 

Das Preisgericht setzt sich zusammen aus Fach- und Sachpreisrichtern sowie Experten.

Fachpreisrichter:
Gion A. Caminada, Architekt, Vrin
Lorenzo Giuliani, Architekt, Zürich
Ilinca Manaila, Architektin, Zürich
Toni Weber, Landschaftsarchitekt, Solothurn
Anja Kloth, Vertretung Stadt Luzern, Architektin, Luzern
Cla Büchi, Projektleiter Kooperation Industriestrasse, Architekt, Luzern

Sachpreisrichter:
abl: Peter Bucher, Leiter Bau & Entwicklung abl, Luzern
GWI: Pascal Hofer, Präsident GWI, Luzern
LBG: Daniel Burri, Präsident LBG, Luzern
WOGENO: Roland Heller, Vorstandsmitglied WOGENO, Luzern
Wohnwerk: Harry van der Meijs, Präsident Wohnwerk, Luzern (Vorsitz)
Stadt Luzern: Beat Züsli, Stadtrat und Stadtpräsident, Luzern (mit beratender Stimme)

Experten:
Orpheo Carcano, IGI Luzern, Kulturveranstalter, Luzern
Patrick Ernst, 2000-Watt-Areal-Berater, Luzern
Walter Graf, Bauökonom/Dozent HSLU, Luzern (Moderation)
Res Keller, Genossenschaftsbau, Projektentwicklung Kalkbreite, Zürich
Pirmin Jung, Holzbau, Holzbauingenieur, Rain
Alex Willener, Soziale Nachhaltigkeit, Quartier-, Gemeinde- und Stadtentwicklung, Luzern

 

Eingeladene Büros 1. Stufe

  • Abraha Acheramnn AG, Zürich
  • Adrian Streich Architekten AG, Zürich
  • ahaa, Andreas Heierle, Luzern
  • Elia Malevez GmbH, Luzern
  • Armon Semadeni Architekten GmbH, Zürich
  • Büro Konstrukt, Luzern
  • Deon AG, Luzern Duplex Architekten AG, Zürich
  • EMI, Edelaar Mosayebi Inderbitzin, Zürich
  • En Routes Architects, Athen
  • FF Partner AG, Oberentfelden
  • Futurafrosch, Zürich
  • Hummburkart Architekten, Luzern
  • Lacaton & Vassal Architects, Paris
  • Manetsch Meyer Architekten AG, Zürich
  • MLZD, Biel Roeoesli + Maeder GmbH, Luzern
  • Rolf Mühlethaler, Bern
  • Schneider Studer Primas, Zürich
  • Sergison Bates architects, Zürich/London
  • Tobler Gmür GmbH, Zürich

Website der Kooperation Industriestrasse

Medienmitteilung Wettbewerb Industriestrasse

Industriestrassenfest 2017

Hiuhui, am 26. August ab 13:00 Uhr findet das diesjährige Strassenfest statt.

Anmeldung für den Flohmarkt: info@gwi-luzern.ch

 

Breaking News – Wir konnten unsere ersten Liegenschaften kaufen!

 

Am 29. März 2017, haben wir die Kaufurkunden für die Häuser an der Unterlachenstrasse 25 und 27 unterzeichnet.

Was bedeutet das für uns als Genossenschaft?
Wir konnten diese beiden Häuser, welche an das Industriestrassen-Areal grenzen, kaufen. Insgesamt sind wir nun im Besitz von 11 Wohnungen und konnten mit diesem Hauskauf auch neue GenossenschafterInnen gewinnen. Für die Entwicklung des geplanten neuen Quartiers auf dem Areal der Industriestrasse bedeutet dies ein Gewinn im Sinne von Erweiterung der Gesamtfläche und neue GenossenschafterInnen konnten gewonnen werden.

Wie konnten wir dies finanzieren?
Die Finanzierung der beiden Häuser steht auf verschiedenen Säulen:
Wir verfügen dank Euren Anteilsscheinen über Eigenkapital. Die allgemeine baugenossenschaft luzern hat für die GWI Sicherheiten für den Bank-Kredit abgegeben.
Wir konnten eine der bisherigen Eigentümer als neues Genossenschaftsmitglied gewinnen und gleichzeitig auch als Geldgeberin für unsere Finanzierung: Ein Teil des Kauferlöses geht in unsere Depositenkasse und ist somit eine direkte Re-Finanzierung.
Nicht zu vergessen sind die aktuellen MieterInnen, welche zum einen unser Genossenschaftskapital erhöhen durch ihre Anteilsscheine und zum andern mit den wohnungsbezogenen Pflichtanteilen.

Was heisst das für die jetzigen BewohnerInnen?
Wir vermieten unsere Wohnungen nur an GenossenschafterInnen. Für die Finanzierung des Hauskaufs müssen wir unser Eigenkapital erhöhen, darum muss neben dem Genossenschafts-Anteilsschein auch ein wohnungsbezogener Pflichtanteil geleistet werden. Für künftige Rückstellungen müssen wir leider die Mieten dieser Wohnungen erhöhen. Im Moment sind jedoch noch nicht alle Mietverträge neu abgeschlossen und wir befinden uns im Gespräch mit den MieterInnen.

Warum ist das so?
Es handelt sich um Bauten, welche über einen inzwischen überholten Standard verfügen. Wir sind jedoch der Überzeugung, dass dies zur Zeit absolut ausreichend ist. Aus diesem Grunde sind im Moment noch keine Sanierungen der Wohnungen geplant. Trotzdem müssen wir in der Lage sein, Rückstellungen aufzubauen für künftige Sanierungen und für die Zinszahlungen der Kredite.

Wie geht es weiter?
Wir brauchen Dich als engagierte/n GenossenschafterIn. Um unsere finanzielle Lage zu stärken hat der Vorstand in den vergangenen Monaten unzählige Aktionen und Möglichkeiten getätigt um unser Eigenkapital zu erhöhen. Leider ist dies nicht genug.

Hilf mit!
Sprich mit deiner Familie, deinen Freunden, deinen Kollegen und Bekannten über die GWI. Überzeuge sie davon, wie wichtig unsere Genossenschaft für die Entwicklung in unserer Stadt ist und beweg sie dazu bei der GWI GenossenschafterInnen zu werden.
Ausserdem ist ab sofort unsere Depositenkasse aktiv!
Indem Du Geld auf unserer Depositenkasse einzahlst, trägst Du zur Erhöhung unseres Eigenkapitals bei.

Hier findest du alle Informationen: Depositenkasse GWI

 

 

Medienmitteilung vom 29. März 2017 zum Hauskauf